Mittwoch, 16. Mai 2012

Was tun wir bloss unseren Füssen an? Sie verlernen das Gehen!


Durchs Schuhe tragen, verlernen wir unser natürliches Gehen.

Der aufrechte Gang ist eine neue Erfindung der Evolution. Mit der Aufrichtung vom Vierfüssler zum Zweibeiner verlagerte sich der Schwerpunkt (sprunghaft) nach oben. Gleichzeitig verkleinerte sich unsere Standfläche – auf nur wenigen Quadratzentimetern ruht unser ganzes Körpergewicht. Eine enorme Anforderung an unsere Füsse (und unseren gesamten Bewegungsapparat). Stehen sie doch für: Standfestigkeit, Gleichgewicht, Stossdämpfung und Leichtfüssigkeit. (Christian Larsen - Spiraldynamik)

Ich erinnere mich an die Erzählungen meiner Eltern: Anfangs des 21. Jahrhunderts gab es noch etliche Familien, die es sich nicht leisten konnten, allen ihren Kindern Schuhe zu kaufen.

Heute hingegen tragen bereits die Kleinsten aller Kleinen im Kinderwagen Designer-Schuhe  – selbst wenn sie noch nicht gehen können. Beim Anprobieren wehren sie sich lautstark gegen die Vergewaltigung ihrer Füsse. Nicht wenige dieser Kleinkinder werden durch hervorragend stützende Schuhe viel zu früh verführt, zu stehen und zu gehen, selbst wenn die Muskulatur dafür noch nicht bereit ist – mit verheerenden Auswirkungen auf den ganzen Bewegungsapparat.




Die Fusssohle – wichtigstes Sinnesorgan unseres Körpers!

Durch Stossdämpfung und Abfederung  ermöglichen uns gesunde, bewegliche Füsse eine Fortbewegung auch auf harten und unebenen Böden.  Ein perfektes Regelungs- und Steuersystem in unseren Fusssohlen (Haut-, Lage- und Bewegungssinne) sorgt dafür, dass die Bewegung des ganzen Körpers auf den Ablauf des Gehens eingestimmt wird. Dieses System wird vorwiegend durch das Barfuss gehen trainiert. Gehen Sie daher möglichst viel barfuss – oder mit barfuss ähnlichen Schuhen (Five Fingers, SoleRunner, Merrell, Luna Sandals, Mokassins). Beim Barfuss gehen verlagert sich das Körpergewicht mit der Zeit auf den Vorfuss – Stösse der Laufbewegung werden damit so perfekt abgefedert. Mit Schuhen dagegen tendiert man hart auf der Ferse zu landen, wobei sich die spürbaren Schläge über die Wirbelsäule bis in den Kopf auswirken. Probieren Sie es gleich mal aus! 

Es gilt, wieder richtig gehen zu lernen: Verbessern Sie Ihr Tastgefühl und die Empfindungen Ihrer Fusssohlen, denn der Tatsinn wirkt als Schutzmechanismus. Schläge auf die Wirbelsäule und die Haltungsmuskulatur werden vermindert. Dadurch verbessert sich Ihre Koordination und Ihr Gleichgewicht was die Verletzungsgefahr (v. a. im Sport und Alter) vermindert. Im Leistungssport – nicht nur für Läufer, sondern auch Handballer, Fussballer, Leichtathleten, Kämpfer, etc. – kann eine enorme Leistungssteigerung durch ein entsprechendes Fusstraining / Körpertraining nach biokinematischen Grundsätzen erzielt werden, vor allem durch die Sprung- und Schnellkraftförderung!

Lust auf mehr?

Barefoot Running Style



Montag, 14. Mai 2012

Unser Streben nach Gleichgewicht


Wir sind hauptsächlich emotional- und nicht mittels Verstandes oder Willens gesteuerte Wesen. Wer kennt es nicht, das Gefühl  ab und an reflexartig, wie ferngesteuert zu reagieren. Sämtliche automatisierte „Vorlieben“ lassen sich so ganz simpel erklären - dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um günstige oder ungünstige Verhaltensmuster handelt. 

Für die bildhafte Veranschaulichung verwende ich gerne VeitLindau‘s Beispiel vom Riesendampfer und seinem Kapitän. Der Riesentanker repräsentiert unser Unbewusstes, welches ca. 97 – 98 % ausmacht, der Kapitän steht für unseren Verstand, der gerade mal 2 - 3 % ausmachen. Glauben Sie ebenfalls, dass Sie mit Ihren 3 % Verstand oder Wille fähig sind 97 % zu steuern? Spätestens jetzt wird klar, unvorstellbare innere Kräfte wirken auf Ihr Leben und beeinflussen es elementar. Deshalb ist es so schwierig Verhaltensmuster jeder Art zu durchbrechen.

Welche ungünstigen Automatismen kennen Sie? Schauen Sie zum Abschalten verhältnismässig viel Fern? Greifen Sie, ohne darüber nachzudenken, all abendlich zum Bier, Glas Rotwein? Konsumieren Sie zu viel Süsses? Rauchen Sie zu viel?

Wie können Sie diese inneren Kräfte wirkungsvoll beeinflussen? 

Mit wingwave-Coachings können Sie effektiv Einfluss nehmen auf Ihre Routinemuster. Sie pflegen und stärken Ihre Persönlichkeit nachhaltig. "Nebenwirkungen": Entspannung, Balance, Lebensfreude und folglich auch Gesundheit. (Vicki Helm, ww-Coachings).


Mittwoch, 18. April 2012

Stressabbau beim Hund - experimentelle Kurzintervention

Chicco, ein schwarzer Labrador Rüde, stand mit aufgerichteter Rute aufgeregt am Gartenzaun und fixierte gebannt seinen Widersacher vom letzten Wochenende. Dieser kam einige hundert Meter weit entfernt des Weges. Kurz zuvor berichtete mir meine Bekannte vom heftigen Zweikampf der beiden Rüden.

Ohne zu zögern, fragte ich meine Bekannte, ob sie mit einem Experiment einverstanden wäre. Nach ihrer Einwilligung begann ich Chicco abwechselnd auf seine rechte und linke Schulter zu klopfen (bilaterale Hemisphären- Stimulation), während er seinen Rivalen unablässig und völlig unbeeindruckt von meinem Tapping, im Visier behielt.

Wir beide beobachteten Chiccos Reaktion (auf mein Klopfen) gespannt: Nach ein paar Tappings atmetet Chicco merklich ruhiger, seine Rute senkte sich allmählich. Ich klopfte ohne Unterbruch weiter. Nicht lange darauf begann Chicco genüsslich zu gähnen, kehrte dem Gartenzaun (und somit seinem Widersacher!) den Rücken und trottete gemächlich zum Haus wo er sich sichtlich entspannt auf seine Decke legte... Wenig später spazierte sein Widersacher an unserem Haus vorbei, aber das liess Chicco völlig unbeeindruckt.

Die bilaterale Hemisphären-Stimulation (EMDR - visuell, taktil, auditiv möglich) wirkt unmittelbar auf das limbische System - dem Reptilienhirn. Diese Stimulation bringt das System nach einschneidenden, schockierenden Erlebnissen in Einklang: Beruhigung tritt ein - Stress kann abgebaut werden - Heilung kann eintreten.

Für gewöhnlich wende ich dieses effektive, wissenschaftlich anerkannte Verfahren in meiner Praxis (mit Menschen) an - als Emotions-, Ziel- und Ressourcencoaching. Da es auf den Urinstinkt wirkt, sollte es auch bei Tieren anwendbar sein. Was oben genanntes Experiment sozusagen verdeutlichen konnte...

Dienstag, 10. April 2012

Rückwärts die Treppe hinunter vor Schmerzen? Hallux valgus...

"Du hast sicher einen Tipp für mich", meinte eine neue Biokinematik Klientin eines Tages. "Seit Wochen schon plagen mich meine Füsse am Morgen beim Aufstehen. Der stechende Schmerz ist so schlimm, dass ich kaum gehen kann. Stell dir vor, ich gehe sogar rückwärts die Treppe hinunter!" So beginnt unsere Konversation und ich gab folgende Tipps:
  • Weiche den Schmerzen nicht aus: Mit dem Ausweichen beginnst du einen Umbau der Muskulatur, in eine ungewünschte Richtung - der Beginn eines Rattenschwanzes. 
  • Nehme dir Zeit, gehe durch den Schmerz, presse die Zehen in den Boden und stosse dich bei jedem Schritt ab. 
Anschliessend bringe ich ihr drei simple, aber sehr effektive Fuss- und Zehenübungen bei, die sie natürlich konsequent durchführen wird - ich kenne sie. 

Am nächsten Tag bereits erreicht mich folgendes SMS:
"Désirée! Das muss ich dir jetzt aber erzählen: Habe gestern wieder die Fussübungen gemacht. War heute morgen beim Aufstehen schon vorbereitet auf die üblichen stechenden Schmerzen und weisst du was? Sie kamen nicht. Mannohmann! War das ein Wow-Erlebnis! Nun bin ich natürlich noch motivierter die Übungen regelmässig zu machen."


Nicht immer ist der Effekt so durchschlagend! Jedoch je früher Sie bereit sind, umzudenken und biokinematisch zu trainieren, desto schneller erreichen Sie Ihr Ziel und können schmerzfrei und beweglicher werden.

Freitag, 6. April 2012

Bin dann mal weg - im wahrsten Sinne des Wortes

Völlig unbeschwert, gut vorbereitet und von meinem Navi unterstützt, machte ich mich am vorletzten Wochenende - zum "Tag der offennen Tür" bei Violetta Hermann-Rauer auf (Seelenswing). Ohne mein Navi würde ich mich nie in die Nähe einer Grosstadt wie München wagen.

Meine Fahrt - von diversen Fairwell-SMS lieber Menschen, der milden Frühlingssonne, den inspirierenden CDs von Veit Lindau (Life Trust Akademie) - begleitet, fühlte sich entspannt an. Ich wollte das Beste aus den drei Stunden Fahrt machen, möglichst geniessen, mir Zeit lassen, gesund und entspannt mein Ziel erreichen.
Ungefähr 30 Kilometer von München, als der Verkehr merklich dichter wurde, fuhr ich auf einen Parkplatz und genehmigte mir eine letzte Pause. Ich streckte mich genüsslich, bog meine Wirbelsäule nach hinten durch - die Königsübung nach stundenlangem Sitzen. Dann stieg ich erholt wieder ein und schaltete das Navi ein.

Was war das?! Keine Karte, ausser die der Schweiz und Liechtenstein?! Deutschland nur graues Niemandsland?

Adrenalin, Kortisol... all over in meinem Körper spürbar. Ruhig durchatmen - nur keine Panik. Komfortzone adé. Grüezi Null-Komma-plötzliche-Lebendigkeit - sprich Abenteuerzone... "Life begins at the end of the comfort zone", pflegt auch Neale Donald Walsch zu sagen. Kaum zu glauben, wie meine Gedanken Purzelbäume schlugen. Das kann und darf nicht sein!

Wie meistere ich diese Herausforderung jetzt? Wie lösten wir früher - ohne Navi - solche Aufgaben?

Dank Handy und der persönlichen Unterstützung meiner lieben Freundin, Violetta, erreichte ich mein Zielort - mit einem Abstechter nach München rein - schliesslich sicher.

ÜBRIGENS: Gemäss dem Gesetz der Anziehung, war eh klar, dass ich nicht ohne diesen Abstecher in die Stadt auskam. Denn durch meine Angst in die "Grossstadt" reinzufahren, zog ich dieses Ereignis selbst an.

Wie wohltuhend die Worte meiner Freundin klangen: "Dann hast du dein Ziel gleich erreicht, meine Liebe. Und ich steh vor dem Gartentor." Tatsächlich, da stand sie und winkte mir freudig zu...

Mittwoch, 4. April 2012

Gedankenspiralen, die einfach nur weh tun - Feststecken in der Vergangenheit

In meiner Arbeit als Coach erlebe ich sehr häufig, dass meine Klienten sich in der Vergangenheit "festbeissen". Ihre Gedankenspirale dreht und dreht sich unaufhörlich. Sie wiederholen sich ständig, stecken fest in Geschehnissen, die sie nicht mehr ändern können.

Was passiert da in uns? In solchen Momenten fühlen wir uns ohnmächtig, hilflos und ausgeliefert. Wir machen uns selbst zu Opfern von Umständen. Mit anderen Worten: Wir können uns mit unseren Gedanken buchstäblich selbst verrückt machen. Oder aber wir machen es ganz anders: Wir verleihen uns Flügel und begeben uns in andere Sphären.

Mit unseren Gedanken kreieren und gestalten wir unsere Welt tagtäglich selbst. Ob wir eine Heraufoderung annehmen oder ein Problem lösen müssen, uns auf etwas freuen oder Angst vor etwas haben. Unser Denken setzt einen Prozess in Gang - ob beschwingt oder schwer, entscheiden letztendlich nur Sie selbst. Aber wie?

Unsere Gedanken haben auch einen direkten Einfluss auf unser Körperempfinden (Wechselwirkung von Körper und Psyche): 
Sie denken etwas über sich, eine andere Person, eine vergangene Situation - wertschätzend, freundlich, liebevoll oder aber abwertend, wütend, traurig. Den Gedanken entsprechend fühlen Sie und anschliessend reagiert Ihr Körper mit Leichtigkeit, Wohlwollen oder Verspannung auf Ihr Gefühl. Ja, liebe Leser, unsere Gedanken haben einen direkten Einfluss auf unser Körperempfinden.

Wie reagiert Ihr Körper beispielsweise auf folgende Aussagen? "Das Leben ist Kampf und Krampf." "Ich muss mich durchbeissen."

Was fühlen Sie? Freude oder Angst, Wut, Stress? Wie fühlt sich Ihr Körper an? Locker oder angespannt? Leicht oder schwer? Wo im Körper können Sie diese Empfindungen spüren? Brustkorb, Hals...? 
Wie reagiert Ihr Körper auf folgende Aussagen? "Ich nehme Schritt für Schritt und tue was ich kann." "Ich schaffe es." "Das Leben ist leicht, beschwingt."

Anstatt zu hirnen - wie wir das in der Schweiz manchmal salopp nennen -, sagen Sie sich das nächste Mal vielleicht einfach: "Na und?!" oder "Es ist wie es ist."






Montag, 26. März 2012

Trampelpfade oder Autobahnen im Gehirn? Von Bewegungsmustern, Verhaltensmuster uvm.



Es ist nicht immer angenehm für mich, wenn mir mein Hund meine monotone Stimmung spiegelt. Anhand ihrer "Spazierlaune" sehe ich, wie ich des Weges gehe: In meiner eigenen Gedankenwelt versunken - die Schätze am Wegesrand übersehend und das wunderbare Vogelkonzert überhörend.

Sind nicht Pausen dafür da Energie zu tanken? Wie denn, wenn man sich genauso wie im Büro verhält?

Glücklicherweise gelingt es mir, an Tagen wie diesem, mich und meinen Hund aus dem Alltagstrott zu wecken. Indem ich mich überraschend anders bewege und verhalte (einen unerwarteten Sprint hinlege, meinen Hund zu Kunststücken animiere, Stöckchen werfe). Pure Lebensfreude. Sie liebt es gefordert, angeregt zu werden! Unnötig zu erwähnen, dass dieses veränderte Verhalten ebenfalls einen direkten Einfluss auf meine Stimmung, meinen Energiefluss hatte.

Wie das? Durch meine blitzschnelle Handlungsweise (erkennen, denken, bewegen, reagieren) zündete ich ein neuronales Feuerwerk, welches sich wie eine Sauerstoffdusche auf mein Hirn auswirkte.

Durchbrechen Sie Routine-, Denk- und nicht zuletzte Bewegungsmuster regelmässig. Wecken Sie sich aus Ihrem Dornröschenschlaf. Steigen Sie aus, aus dem Alttagstrott! Führen Sie Bewegungen durch, die Sie selten bis nie machen: Kreisen Sie Ihren Kopf ruhig auch mal nach hinten, biegen Sie sich nach hinten und strecken Sie Ihre Wirbelsäule, wenn sie beispielweise vom Fahrrad absteigen oder vom Schreibtisch aufstehen. (Aber bitte achtsam und bewusst!) Ihr Körper reagiert vermutlich mit Gähnen - ein erwünschtes Zeichen neuen Energieflusses.

So einfach ist es, Ihr neuronales Netzwerk anzuregen sich frisch zu vernetzen und somit neue Trampelpfade anzulegen. Erwünschte Nebenwirkungen? Vitalität, Lebensfreude, Gesundheit und vor allem viel Spass.

Klienten versus Patienten - Selbstverantwortung übernehmen

 
Das biokinematische Training fordert meine Klienten. Zum einen, weil die Übungen ungewohnt sind, manchmal buchstäblich gegen den Strich gehen. Zum andern, weil sie in Bezug auf Schmerzen gefordert sind. Ihr Körper signalisiert ihnen anfangs klar, dass er seine gewohnten Bewegungsmuster nicht so leicht aufgeben wird - mit unangenehmen Körpersignalen, die auch mal Angst machen können und mit dem krampfhaften Klemmen, Festhalten von Muskelpartien.

Kurzum: Das Wissen meiner Klienten über Ihre Lebens- und Trainingsweise wird erst einmal umgekrempelt und auf den Kopf gestellt. Dadurch stossen sie immer wieder an ihre Grenzen physisch, wie auch psychisch. Sie sind gefordert anders zu denken, anders als sie es über Jahre gewohnt waren.

Dieses Engagemant achte und schätze ich ausserordentlich!

Meine Klienten kommen Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr und geben ihr Bestes. Sie gehören zu der Sorte Mensch, die bereit sind, Eigen-Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen. Sie üben regelmässig, bezahlen die Kurskosten aus eigener Tasche. Andere hingegen, machen sich zum Patienten, indem sie die Verantwortung einem Chirurgen, Arzt oder Therapeuten mit der Einstellung abgeben: "Hier bin ich. Mach mich bitte wieder gesund."

Dieses Konsumverhalten kostet uns alle... Nicht nur monetär! Wann sehen wir endlich ein, dass nur wir selbst uns heilen können?

Dienstag, 13. März 2012

Frühlingserwachen! Für Mutige und solche, die es werden wollen.



Wie könnte ich anders beginnen, als mit einem Barfuss-Artikel? Ich, die dank Biokinematik über etliche positive körperliche Veränderungen in meinen Füssen, folglich Beinen und auch Geist berichten kann.

Letztes Wochenende genoss ich, zum ersten Mal in diesem Jahr, die warme Frühlingssonne auf meinen nackten Füssen. Ich konnte es kaum erwarten abwechslungsweise erst im Schnee zu stehen, zu gehen und im Trockenen nachzuspüren, zu ruhen. "Ist es dir nicht zu kalt?", fragte mich meine Freundin erstaunt. Schade, dass ich dieses Erlebnis nicht mir ihr teilen konnte - sie ist (noch kein) Barfuss-Mensch. Doch die Bewunderung für meinen "Wagemut" war mir sicher.
 

Probieren Sie es aus: Verlieren Sie keine Zeit. Beginnen Sie mit dem Frühlingserwachen und gönnen Sie Ihren Füssen ein belebendes und v. a. kostenloses Aktivierungsprogramm. Im wahrsten Sinne des Wortes: ein Erwachen. Lassen Sie Ihre Füsse die milde Frühlingssonne auf der nackten Haut spüren, atmen. Lassen Sie sie abwechslungsweise Kälte, Nässe und Wärme erleben. Und eventuell mal ein paar Schritte im Schnee balancieren. Aber Achtung: Dieses Experiment ist gewöhnungsbedürftig - und macht Spass. Suchtfaktor inklusive!


Zieh deine Schuhe aus und komm rein!

Liebe Leser

Dieser Blog ist anders als Sie denken!

Ich schreibe ihn für alle, die reif dafür sind, Ihre Lebens- Denk- und vor allem körperliche Trainingsweise oder Unbeweglichkeit zu hinterfragen und aktiv selbst etwas für Ihre Gesundheit und Lebensqualität tun wollen - Sie sind Ihr eigener Arzt.


Ich werde regelmässig neue Erfahrungen, Veranstaltungen zum Thema Biokinematik und (wingwave-)Coaching berichten. Dazu gibt es handfeste Anleitungen, Tipps, schöne Ideen und viel mehr. Ich lade Sie ein, diese in Ihren Alltag zu integrieren.


Herzlichst,

Ihre freudig gespannte 


Désirée Holenstein


P. S. 
Sie haben einen Buchtipp für mich? Sie haben Schmerzen oder sind diese losgeworden? Ihnen gefallen meine Ideen oder Sie wollen mich zu einem Vortrag einladen. Ich freue mich auf Ihren Input.